#AskGoogleWebmasters Video-Serie 2019

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  18. September 2019

Seit Juli 2019 bietet Google die Möglichkeit, Fragen zur Google Suche und zum Google Index zu stellen. Webmaster können ihre Fragen über den Hashtag #AskGoogleWebmasters bei Twitter stellen. Mit etwas Glück greift John Mueller diese Frage auf und beantwortet sie in einem kurzen YouTube-Video.

#AskGoogleWebmasters ist eine interessante YouTube Video-Serie, weil aktuelle SEO-Fragen beantwortet werden. Direkt von der Quelle, von Google. In diesem Blog-Beitrag fasse ich spannende Fragen und deren Antwort zusammen.

 

Abgehende Links: Gut für SEO?

Hilft oder schadet das Verlinken auf fremde Websites dem SEO?

26.07.2019, John Mueller antwortet: Die Verlinkung zu anderen Websites ist ein guter Weg, Deinen Besuchern Mehrwerte zu bieten. Sie erfahren mehr über das Thema und verstehen besser, wie relevant Dein Inhalt für ihre Fragen ist. Wenn Du natürliche Content-Links zu externen Seiten setzt, die Mehrwerte bieten, ist das super. Dabei brauchst Du nichts besonderes zu beachten.

Für diese Links empfiehlt Google das rel=nofollow Link-Attribut:

  • Reziproke Verlinkung („Du verlinkst zu mir und ich verlinke zu Dir.“)
  • Werbelinks
  • Kommentar-Links

Das YouTube-Video mit dem Original-Titel: Linking Out: Good for SEO? #AskGoogleWebmasters kannst Du Dir jetzt anschauen:

 

Sprachsuche in der Google Search Console

Wie werden Sprachsuchen in der Search Console angezeigt?

01.08.2019, John Mueller antwortet: Suchanfragen über die Sprachsuche (Voice search) der Google Suche werden als „normale“ Suchanfragen in der GSC (Google Search Console) protokolliert.

Google Suche: Sprachsuche (Voice search)
Google Suche: Sprachsuche (Voice search)

Verbale Suchanfragen mit Google Assistant werden aktuell nicht in der GSC protokolliert.

Google Assistant - Einsatzmöglichkeiten
Google Assistant – Einsatzmöglichkeiten

Das YouTube-Video mit dem Original-Titel: Voice Search in the Google Search Console: #AskGoogleWebmasters kannst Du Dir jetzt anschauen:

 

Clientseitige JavaScript-Weiterleitungen: Kann Googlebot sie erkennen?

Kann der Evergreen Googlebot clientseitige Javascript-Weiterleitungen erkennen? Ich kann keine Indizierungsanforderung für die Google Search Console an Seiten senden, deren clientseitige JavaScript-Weiterleitung auf eine Seite verweist.

08.08.2019, John Mueller antwortet: Googlebot ermöglicht Google, dass Internet zu crawlen und crawlbare Seiten zu finden, um sie zu indexieren. Unterstützend nutzt Google auch eine Chrome-Version. Google möchte dadurch erfahren, wie dem Besucher eine Webseite im Browser dargestellt wird.

Seit kurzem verwendet Google eine aktuelle Chrome-Version. Einen Browser, der sich selbst aktualisiert, nennt man „Evergreen Browser“. Wenn Google vom Evergreen Googlebot spricht, ist das Rendering mit der aktuellen Chrome-Version gemeint.

Zurück zur Frage: Google unterstützt verschiedene Arten von JavaScript-Redirects und verarbeitet diese ähnlich, wie Server-side Redirects. JavaScript-Redirects sind wichtig für JavaScript-basierte Seiten.

Das Einreichen einer URL für die Indexierung, die umleitet, macht nicht wirklich viel Sinn. John empfiehlt also, die URL in der GSC einzureichen, die indexiert werden soll. Oder zu gewährleisten, dass diese URL’s selbstständig von Googlebot verarbeitet werden können.

Das YouTube-Video mit dem Original-Titel: Client-side JS Redirects: Can Googlebot Detect Them? #AskGoogleWebmasters kannst Du Dir jetzt anschauen:

 

nofollow-Links: Werden sie von Google als Backlinks gezählt?

Zählt Google nofollow-Links als Backlinks? Ich sehe diese Links im Link-Bericht in der Google Search Console und bin sicher, dass es nofollow-Links sind.

15.08.2019, John Mueller antwortet: Wenn Googlebot eine Webseite crawlt, erkennt er nofollow-Links aber überträgt keine Signale (PageRank) zum Linkziel. Trotzdem sind nofollow-Links Bestandteile einer Seite und Besucher nutzen sie. Deshalb hat Google entschieden, eingehende nofollow-Links in den Search Console-Reports zu protokollieren.

Das YouTube-Video mit dem Original-Titel: Nofollow Links: Does Google Count Them as Backlinks? #AskGoogleWebmasters kannst Du Dir jetzt anschauen:

 

Mobile-First-Index: Plant Google eine Opt-In-/Opt-Out-Funktion?

Gibt es einen Plan, dass Webmaster Google darüber informieren können, dass ihre Website in den Mobile-First-Index aufgenommen werden soll oder zumindest für die Aufnahme in Betracht gezogen werden soll? Einige Webmaster glauben vielleicht, dass die mobile Version ihrer Website SEO-freundlicher ist, als die Desktop-Version.

21.08.2019, John Mueller antwortet: Mobile-First-Indexierung ist ein Verfahren zum Indizieren von Websites mit einem User-Agent, der ein Smartphone simuliert. Wir haben bereits vor Jahren damit begonnen, weil wir wissen, dass die meisten Nutzer jetzt Smartphones verwenden. Die Mobile-First-Indexierung ist unabhängig von der Mobilfreundlichkeit.

Websites, die keine mobile Version bereitstellen, können mit dem Googlebot Mobile (Smartphone) problemlos indiziert werden. Unser Ziel ist, die Mobile-First-Indexierung für alle Websites in unseren Suchergebnissen zu verwenden. Wir nehmen uns Zeit, um sicherzustellen, dass Google-Nutzer weiterhin in der Lage sind, das zu finden, wonach sie suchen, sowie Webmaster bei der Optimierung zu helfen.

Wir haben festgestellt, dass Websites größtenteils problemlos mit dem Googlebot Mobile indiziert werden können. Momentan testen wir algorithmisch, ob Websites dafür bereit sind, und schalten sie sobald als möglich um.

Um festzustellen, wann eine Website für die Mobile-First-Indexierung bereit ist, vergleichen wir die mobile und Desktop-Version um sicherzustellen, dass wir weiterhin den gesamten Inhalt einschließlich strukturierter Daten und Bilder finden können. Langfristig werden wir alle Websites für die Mobile First-Indexierung umstellen. Es ist nicht geplant, eine Möglichkeit bereit zu stellen, diese Art der Indexierung zu aktivieren oder zu deaktivieren (Opt-In/Opt-Out).

Das YouTube-Video mit dem Original-Titel: Mobile-first Indexing: Is Google Planning Opt-in/Opt-out? #AskGoogleWebmasters kannst Du Dir jetzt anschauen:

 

Google Search Console: Wie reiche ich eine robots.txt in der neuen Version ein?

Mit der neuen Google Search Console können wir keine robots.txt übermitteln. Das ist nur mit der alten Search Console-Version möglich. Wann ist die Umstellung auf die neue Version geplant?

30.08.2019, John Mueller antwortet: Wie Du sicher festgestellt hast, überführen wir kontinuierlich Funktionen der alten Search Console-Version in die neue Version. Je nachdem, wann Du dieses Video ansiehst, wurden möglicherweise weitere Funktionen übertragen.

Im Allgemeinen ist es nicht unser Plan, bestehende Funktionen nur in die neue Search Console zu kopieren, sondern sie auch in diesem Prozess zu überdenken. Das bedeutet, dass das Hinzufügen neuer Funktionen zur neuen Search Console viel Arbeit erfordert. Das kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Im Allgemeinen versuchen wir es zu vermeiden, größere Funktionen anzukündigen. Statt dessen bevorzugen wir es, neue Funktionen einfach zu launchen, sobald sie fertig sind. Bis dahin ist die Verwendung der alten Google Search Console natürlich völlig in Ordnung.

Das YouTube-Video mit dem Original-Titel: Google Search Console: How to Submit a Robots.txt in the New Version? #AskGoogleWebmasters kannst Du Dir jetzt anschauen:

 

Kanonische URLs: Wie wählt Google die URL aus?

Man kann die Präferenz für Google mithilfe dieser Techniken angeben. Google bevorzugt jedoch aus verschiedenen Gründen möglicherweise eine andere URL aus, als die vom Webmaster kanonisierte URL. Was sind die Gründe dafür? Vielen Dank!

04.09.2019, John Mueller antwortet: Es ist durchaus üblich, dass eine Website mehrere URLs besitzt, die zum selben Inhalt führen. Etwa, wenn die www-Version den selben Inhalt zeigt, wie die non-www-Version. Für die meisten Websites trifft das zu. Eine andere typische Konfiguration ist, wenn die Startseite auch unter „index.html“ indiziert werden kann oder wenn Groß- und Kleinbuchstaben zum selben Inhalt führen.

Wir empfehlen ein URL-Format zu bestimmen und das konsistent auf der Website zu verwenden. In der Praxis entdecken wir alle Arten von URLs, die zum selben Inhalt führen. Doch für die Suche ist es nicht sinnvoll, alle Versionen zu indizieren und anzuzeigen. Also versuchen wir, einen Version auszuwählen und uns auf diese zu konzentrieren. Doch wie wählt Google diese Version aus?

⚠️ Wie bestimmt Google die kanonische URL?

Wir versuchen, die kanonische URL anhand von zwei allgemeinen Richtlinien auszuwählen:

  1. Seitenpräferenz
  2. Nutzer-Präferenz (Welche URL ist nützlicher für den User?)

Bezüglich der Seitenpräferenz bewerten wir eine Vielzahl von Faktoren. Dazu gehören:

  • die rel=canonical-Annotation,
  • Weiterleitungen,
  • interne Links,
  • die URL in der Sitemap-Datei,
  • wir bevorzugen HTTPS-URLs
  • und präferieren „besser aussehende“ URLs

Doch was passiert, wenn Google eine andere URL bevorzugt? Wenn unsere Systeme eine andere URL bestimmen, wird diese in der Google Suche genauso ranken. Und wenn Google von Zeit zu Zeit die bevorzugte URL in den Suchergebnissen wechselt, wirkt sich das auch nicht negativ auf die Website aus.

Das YouTube-Video mit dem Original-Titel: Canonical URLs: How Does Google Pick the One? #AskGoogleWebmasters kannst Du Dir jetzt anschauen:

 

JSON-LD Strukturdaten: Wo in die Webseite einfügen?

Ist es möglich, JSON-LD Strukturdaten am Ende vom <body> anstelle des <head> einzufügen? Es scheint für viele Websites gut zu funktionieren.

11.09.2019, John Mueller antwortet: Mit JSON-LD kann Google strukturierte Daten auf einer Webseite verarbeiten. Die anderen unterstützten Formate sind Microdata und RDFa. RDFa ist eine HTML-Dateierweiterung, die Datenverknüpfungen (-verbindungen) durch zusätzliche Attribute unterstützt und zu vorhandenen HTML-Tags auf der Webseite hinzugefügt wird. Microdata ist eine open Community-HTML-Spezifikation, mit der strukturierte Daten in HTML-Inhalten verschachtelt werden können. JSON-LD ist im Vergleich eine Javascript-Notation, die in ein Skript-Tag im <head> oder im <body> eingebettet wird. Das Markup ist nicht mit vom Benutzer sichtbaren Tags verschachtelt, wodurch verschachtelte Datenelemente leichter ausgedrückt werden können. Ja, JSON-LD Strukturdaten können sich im <head> oder im <body> der Webseite befinden.

Das YouTube-Video mit dem Original-Titel: JSON-LD Structured Data: Where to Insert in a Page? #AskGoogleWebmasters kannst Du Dir jetzt anschauen:

 

AJAX Crawling & Hashbang URLs

Wie ist der aktuelle Status von #!AJAX-Crawling? Wie richte ich Weiterleitungen ein?

17.09.2019, John Mueller antwortet: Das Ajax-Crawling-Schema wurde bereits in den Anfängen von Javascript-Websites im Jahr 2009 vorgeschlagen. Zehn Jahren später, in 2019, verwenden manche das Ajax-Crawling-Schema immer noch.

Google: AJAX Crawling-Schema
Google: AJAX Crawling-Schema

Suchmaschinen, wie Google, haben gelernt, wie man die meisten Seiten so rendert, wie es der Browser tun würde. Inzwischen verwenden wir sogar eine spezielle Chrome-Version zum Crawlen und Rendern. Kurz gesagt, für Google müssen für Hashbang-URLs keine weiteren Schritte ausgeführt werden. Um zu einer anderen URL-Struktur zu gelangen, ist auf diesen Seiten Javascript erforderlich, um die Weiterleitungen zu erstellen. Serverseitige Weiterleitungen sind nicht möglich, da alles, was nach einem Hash (#) steht, nicht an den Server gesendet, sondern im Browser verarbeitet wird. Sobald diese Weiterleitungen eingerichtet sind, verarbeitet Googlebot die Hashbang-URLs (#!) auf der Website erneut. Dadurch wird die Weiterleitung erkannt und ihr wird wahrscheinlich gefolgt.

Das YouTube-Video mit dem Original-Titel: AJAX Crawling & Hash-bang URLs #AskGoogleWebmasters kannst Du Dir jetzt anschauen:

Hinweis: Google rät von Hashbang-URLs ab

Im März 2019 hat John Müller von Google auf Twitter davon abgeraten, Hashbang-URLs (#!) zu verwenden:

 

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