Mobile Friendly Update Mai 2016

Am 16. März 2016 verkündete Google, dass mobilfreundliche (mobile friendly) Websites ab Mai 2016 besser in der mobilen Suche gerankt werden sollen. Für Websites, die auf Mobilgeräten nicht gut nutzbar sind, wird es schwieriger, SEO-Traffic zu generieren.

Update am 12.05.2016, 21.00 UhrWie John Mueller von Google via Twitter mitteilte, ist das Mobile Friendly Update heute weltweit ausgerollt worden. (Quelle)

Diese Google-News ist wichtig für alle Website-Betreiber, denn Google macht Ernst. Ein Jahr nach dem Mobile Friendly Update, das im April 2015 weltweit ausgerollt wurde, verschärft Google die Richtlinien weiter.

Today we’re announcing that beginning in May, we’ll start rolling out an update to mobile search results that increases the effect of the ranking signal to help our users find even more pages that are relevant and mobile-friendly.

(Quelle)

Das Webmasters-Team teilt offiziell mit, dass die Gewichtung des mobile-friendly Rankingfaktors steigen wird. Desktop-Seiten können auf Mobilgeräten nicht komfortabel genutzt werden und verursachen hohe Absprungraten (bounce backs). Zudem wachsen die Suchanfragen in der Google Suche über Mobilgeräte stetig an. Google steht zunehmend unter Druck, relevante und hilfreiche Suchergebnisse zu liefern und schraubt deshalb unentwegt an den Suchalgorithmen, um die Suchergebnisse zu verbessern. Welche Auswirkungen das Mobile Friendly Update im Mai 2016 auf die mobilen Suchergebnisse haben wird, bleibt abzuwarten.

Mit dem Test auf Optimierung für Mobilgeräte kann man ermitteln, ob eine Webseite für Mobilgeräte optimiert ist. Einen Leitfaden zur Optimierung für Mobilgeräte stellt Google hier zur Verfügung.

Was bedeutet mobile-friendly?

Damit eine Website das Siegel „Für Mobilgeräte“ erhält, müssen folgende Kriterien erfüllt werden:

  • Für Mobilgeräte unübliche Software wie Flash wird vermieden.
  • Der Text kann ohne Zoomen gelesen werden.
  • Die Größe des Inhalts wird an den jeweiligen Bildschirm angepasst, sodass Nutzer nicht horizontal scrollen oder zoomen müssen.
  • Der Abstand zwischen Links ist groß genug, damit Nutzer problemlos auf den gewünschten Link tippen können.

Bevorzugung statt Abstrafung

Nach dem ersten mobile-friendly Update kursierte schnell das Gerücht, Google würde non-mobile-friendly Websites abstrafen. Das ist jedoch falsch. Der komplexe Algorithmus bevorzugt mobile-friendly Websites in der mobilen Suche, was dazu führte, dass diese Seiten bessere Rankings entwickelten. Das befürchtete Mobilegeddon blieb allerdings aus.

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