30. August 2018

Mit Cache wird in der Suchmaschinenoptimierung die Fähigkeit von Suchmaschinen (Google) beschrieben, Web-Ressourcen zwischenzuspeichern (puffern). Ein Suchmaschinen-Nutzer kann sich eine indexierte Webseite über den Suchmaschinen-Cache anschauen, wenn sie gerade nicht abrufbar ist.

Der Zwischenspeicher (Cache) von Suchmaschinen, wie Google, hat verschiedene Funktionen: Zum einen dient er zum Speichern von Daten auf Basis der letzten Indexierung einer Ressource. Diese Daten nutzen Suchmaschinen, um themenrelevante Suchergebnisse in kurzer Zeit zu erzeugen. Die Daten sammeln Suchmaschinen durch Suchmaschinen-Bots. Sie durchsuchen das Internet nach Informationen und bewegen sich anhand von internen/ externen Links von einer Web-Ressource zur nächsten. Links im Kerninhalt einer Webseite besitzen dabei mehr Relevanz, als Links im Supplementary Content.

Google Cache Beispiel

Der Suchmaschinen-Cache kann sich nachteilig auswirken, wenn Seiten-Inhalte sehr häufig aktualisiert werden. Dadurch könnten Suchmaschinen veraltete Daten im Cache speichern, die nicht mehr relevant sind, zum Beispiel bei Breaking News von Nachrichten-Portalen. Deshalb ist eine klare und einfache interne Linkstruktur wichtig, so dass bedeutende interne Seiten durch ein bis zwei Klicks von der Startseite aufrufbar sind. Die Zwischenspeicherung kann durch das Meta Tag „no-cache“ im Head-Bereich vom HTML Quellcode unterbunden werden.

Alternativ kann eine URL in der Google Search Console mit dem Bericht „Abruf wie durch Google“ abgerufen, gerendert und eine erneute Indexierung beantragt werden.

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