Bilder SEO – XXL Ratgeber zur Google Bilder Optimierung

  28. August 2018

Bei meinen SEO Trainings ist die Google Bildersuche ein essentielles Thema. Häufig bitten mich Teilnehmer, die Empfehlungen zur Bilderoptimierung als Whitepaper zur Verfügung zu stellen. Ich habe entschieden, diese SEO-Tipps auch meinen Blog-Lesern anzubieten. Hier erfährst Du, wie Du Bilder für die Google Bildersuche effektiv optimierst und neue Besucherströme aufbaust.

XXL Praxisguide zur Google Bilder Optimierung - Header Image

Im Vergleich zur Verarbeitung von Seiten mit maschinenlesbaren Inhalten, ist für moderne Suchmaschinen die Interpretation von Bildern viel schwieriger. Google experimentiert zwar bereits mit Algorithmen der künstlichen Intelligenz, um die Bewertung von Bild-Inhalten zu verbessern. Allerdings besitzen diese Technologien noch hohe Fehlerquoten – etwa bei der Interpretation von Wörtern in Bildern, wenn viele Buchstaben eng zueinander stehen. Also hängt der Erfolg bei einer Google Bilderoptimierung davon ab, wie gut Du Deine Bilder für Google & Co. optimierst.

Im ersten Teil dieses XXL Ratgebers liste ich alle SEO Maßnahmen auf, um Bilder perfekt für die Google Bildersuche zu optimieren. Der zweite Teil bietet Dir eine Zusammenfassung der Google Image Publishing Guidelines. Damit bietet dieser Bilder SEO-Ratgeber alles, was für eine erfolgreiche Bilder Optimierung erforderlich sind.

Teil 1: Praxistipps zur Bilder Optimierung

Crawl- und Indexierbarkeit

WICHTIGKEIT: HOCH

Bot-Crawler - IconGewährleiste, dass Bilder und Bild-Verzeichnisse auf dem Webserver nicht durch Anweisungen der robots.txt-Datei blockiert werden. In der robots.txt kannst Du angeben, welche Ressourcen (Seiten, Bilder, PDF, Videos, etc.) einer Website von Bots nicht verarbeitet werden dürfen. Diese Anweisungen sollen eine bessere Crawlbarkeit (Verarbeitung) für Suchmaschinen-Bots ermöglichen. Werden Bilder blockiert, können sie von Bots nicht verarbeitet werden und nicht ranken. Deshalb ist wichtig, dass der User agent „Googlebot Image“ alle wichtigen Bilder verarbeiten darf. Grundsätzlich muss der Googlebot-Image nicht eingeschränkt werden, siehe Beispiel. Tipp: Verwende die Rendern-Funktion und den robots.txt-Tester der Search Console und prüfe, ob alle wichtigen Ressourcen verarbeitet werden können.

Beispiel

Diese robots.txt-Anweisung gewährt dem Googlebot-Image uneingeschränkten Zugriff:


Alternativtext (Alt-Tag)

WICHTIGKEIT: HOCH

Auge-Sehschwäche - IconFür jedes Bild sollte ein einzigartiger und aussagekräftiger Alt-Text festgelegt werden. Er hilft sehbehinderten, den Kontext eines Bildes zum umliegenden Text zu verstehen. Der Alternativtext kann in Browsern für sehbehinderte Besucher (zum Beispiel Lynx) statt des Bildes dargestellt oder vorgelesen werden. Der Alternativtext sollte das Bild kurz und individuell durch zwei bis drei Wörter beschreiben.

Wenn Du Dich mit HTML Quellcode nicht auskennst, kannst Du den Alternativtext auch in vielen CMS und Shopsystemen in den Bild-Eigenschaften erstellen. Der Aufwand ist auch bei großen Websites und Shops lohnenswert.

Bild-Alternativtext vergeben bei WordPress
Bild-Alternativtext vergeben bei WordPress

Bei mehrsprachigen Inhalten musst Du gewährleisten, dass alle Informationen eines Bildes (Alternativtext, Dateiname, Title, etc.) in der selben Sprache bereitgestellt werden, die der Besucher und Bot (HTML lang-Tag; hreflang-Anmerkungen) auf der Seite erwartet.


Dateiname

WICHTIGKEIT: HOCH

Name Badge - IconGewährleiste, dass der Dateiname den Inhalt des Bildes durch wenige Worte beschreibt, denn grundsätzlich ranken Bilder nur zu Keywords, die im Dateinamen verwendet werden. Bereits vor dem Upload in das CMS bzw. Shopsystem sollte das Bild einen sprechenden Dateinamen erhalten, der aus wenigen Worten (Kleinbuchstaben) besteht, die mit Bindestriche getrennt sind. (Beispiel: katze-mit-wollknaeuel.jpg ) Für Template-Icons, die Du in globalen Inhaltselementen nutzt, brauchst Du nicht so viel Aufwand betreiben, denn mit diesen beabsichtigst Du sicher keine Top-Rankings in der Bildersuche. Schließe diese Icons aber nicht von der Verarbeitung durch Suchmaschinen-Bots aus, weil das auch zu Differenzen beim Rendern von HTML Seiten führen kann.


Text in unmittelbarer Bild-Umgebung

WICHTIGKEIT: HOCH

Bild mit umschließenden Text - IconDer Bild-umschließende Text sollte aus SEO-Sicht thematisch relevant zu den Bild-Angaben sein. Je näher das Hauptkeyword, Synonyme und Varianten im unmittelbaren Text platziert werden, desto besser. Die redaktionelle Relevanz sollte jedoch keine besondere Anforderung sein, denn Bilder werden doch themenbezogen eingesetzt: Wenn also ein Textabschnitt die Vorzüge eines Kratzbaumes für Katzen beschreibt, sollte ein Bild von einem Kratzbaum auch in Textnähe eingebunden werden. Diverse Tools helfen bei der Content-Optimierung, wie Semrush SEO Writing Assistant.


Größenangaben (width / height)

WICHTIGKEIT: HOCH

Platzhalter für Bild - IconDurch die Größenangaben (width / height) eines Bildes im HTML Quellcode kann der Browser die HTML Seite schneller rendern, wodurch sich die Ladezeit verkürzen kann. Dauert das Laden des Bildes zu lange, berechnet der Browser einen Platzhalter für das Bild entsprechend seiner Breite und Höhe. Sind alle Inhalte geladen, lädt der Browser das Bild nach. Der Nutzer kann die Seite während des Ladevorgangs bereits nutzen – positiv für die User Experience. Einen direkten Einfluss auf das Ranking in der Bildersuche haben die Größenangaben eines Bildes jedoch nicht.

Beispiel


Dateigröße

WICHTIGKEIT: HOCH

Bild-Dateigröße komprimieren - IconBei einer Datenkompression von Bildern werden bestehende Daten in eine vollständig rekonstruierbare Form überführt, um den Speicherplatz zu verringern oder es werden Bilddaten entfernt, ohne optische Verluste zu erzeugen (verlustfreie versus verlustbehaftete Kompression). Dabei wird zwischen verschiedenen Techniken der Bildkompression unterschieden. Für die Komprimierung bestehender Bilder fürs Web empfehle ich die Online Software TinyPNG bzw. TinyJPG, die übrigens auch als Photoshop-Plugin angeboten wird. Die Software verwendet intelligente verlustbehaftete Komprimierungstechniken, um die Dateigröße spürbar zu reduzieren. Durch selektives Verringern der Anzahl von Farben im Bild sind weniger Bytes erforderlich, um die Daten zu speichern. Der Effekt ist fast unsichtbar, aber es macht einen sehr großen Unterschied in der Dateigröße.


Bildtitel (title-Attribut)

WICHTIGKEIT: MITTEL

Bild mit Bildtitel - IconDer Bildtitel bzw. das title-Attribut ist laut W3C ein optionales Attribut im HTML Quellcode. Es wird angezeigt, wenn der Besucher den Cursor auf der HTML Seite über das Bild bewegt. (Bei Mobilgeräten, die mit dem Finger bedient werden, steht diese Funktion nicht bereit.) Es ist empfehlenswert, dann einen Bildtitel zu vergeben, wenn das Bild erklärungsbedürftig ist bzw. wenn Du keine Bildunterschrift (Beschreibungstext unter dem Bild) bereitstellst. Du kannst auch Copyright-Informationen hinterlegen oder Diagramme bzw. statistische Daten grob zu beschreiben.


Bildunterschrift

WICHTIGKEIT: MITTEL

Bild mit Bildunterschrift - IconErfahrungsgemäß hilft es der Suchmaschine bei der Interpretation des Bildes, wenn eine Bildunterschrift verwendet wird. Achte darauf, dass Bildunterschrift, Dateiname und Alternativtext eine identische Hauptaussage besitzen.
Die Bildunterschrift sollte den Inhalt des Bildes in wenigen Worten wiedergeben, zum Beispiel: Katze Mimi spielt mit Wollknäuel. Diese Informationen helfen Nutzern mit Sehbehinderung, die Bilder in ihrem Browser ausgeblendet haben. Ebenso profitieren Suchmaschinen von einer Bildunterschrift, weil diese weitere Informationen erhalten, um das Bild besser bewerten zu können. Viele CMS und Shopsysteme bieten die Möglichkeit, eine Bildunterschrift in den Bilder-Eigenschaften im Backend zu ergänzen.


XML Bilder-Sitemap

WICHTIGKEIT: MITTEL

XML-File - IconWerden Bilder in einer Bilder-Sitemap aufgelistet, kann das zu einer schnelleren Suchmaschinen-Indexierung führen. Tipp: Verlinke alle statischen Content-Bilder in einer Bilder Sitemap und reiche diese in der Search Console ein. Für Online Shops ist es ratsam, die Sitemap regelmäßig zu aktualisieren. Stelle sicher, dass nur Bilder von HTML Seiten verlinkt sind, die einen HTTP Statuscode 200 liefern und auch keine andere URL kanonisieren (Canonical Tag). In der Praxis ist es üblich, dass XML Sitemaps täglich vom System automatisch in der Nacht aktualisiert werden.

Beispiel


Ordner-Struktur und Speicherort

WICHTIGKEIT: MITTEL

Ordner-Struktur und Speicherort - IconBilder empfehle ich grundsätzlich nicht in dem selben Webserver-Verzeichnis zu speichern, in dem Du auch Werbung (Ads) ablegst. Suchmaschinen-Algorithmen könnten diese Bilder ignorieren, ebenso wie sie auch Navigationsgrafiken ignorieren könnten. Nach meiner Bewertung ist es besser, Bilder hierarchisch abzulegen. Besonders für große Websites und Online Shops bietet es sich an, die Website-Architektur abzubilden: Wichtige Kategorien und Unterkategorien sollten hierarchisch auf dem Webserver oder CDN für die Bilder-Ablage nachgebaut werden. In diese Verzeichnisse sollten die Bilder kontextbezogen abgelegt werden. Vermeide zu viele Verschachtelungen, damit die Bild-URL nicht zu lang wird.

Bei mehrsprachigen Websites empfehle ich Bilder hierarchisch nach Sprach-Verzeichnissen abzulegen, so dass Bilder für deutschsprachige Seiten mit deutschsprachigen Dateinamen und Alternativtexten gut sortiert abgelegt werden, zum Beispiel im Verzeichnis „/de/“.


Bildgröße (Kantenlänge)

WICHTIGKEIT: MITTEL

Bildgröße-Kantenlänge - IconGoogle bevorzugt offenbar Bilder mit einer Mindest-Kantenlänge von 300 Pixel. Du solltest Bilder verwenden, die nicht zu klein und nicht zu groß sind. Ich optimiere Content-Bilder auf eine Kantenlänge zwischen 300 und max. 1.200 Pixel.
Vermeide es, riesige Bilder auf dem Webserver zu speichern und sie vom Browser auf die gewünschte Größe zu skalieren, weil dieser Prozess unnötig viel Ladezeit kostet und die HTML Dateigröße aufbläht. Nutzer mit Mobilgeräten verlassen bei langen Ladezeiten (> 5 Sekunden) Deine Seite und diese negativen Nutzersignal können sich zukünftig spürbar auf die Platzierung der Seite in der Suchmaschine auswirken.


Bildformat (Seitenverhältnis)

WICHTIGKEIT: MITTEL

Bildformat - IconBilder werden in drei Bildformaten im Web dargestellt: Im Quadrat, im Hochformat und im Querformat. Viele digitale Kameras bieten die Möglichkeit, das Seitenverhältnis eines Fotos zu wechseln, z. B. von 4:3 auf 3:2, wobei die Kampera oben und unten zwei dunkle Balken darstellt. Dadurch wirkt das Bild etwas flacher. Beliebt ist auch das stark gestreckte Panorama-ähnliche 16:9-Format, dass sich im TV und bei Videokameras durchgesetzt hat. Für Landschaften bietet sich das 16:9-Format an. Laut aktuellem Kenntnisstand erzeugen Bilder im 4:3 Querformat in der Google Bildersuche offenbar die größte Aufmerksamkeit. Durch Verwendung dieses Bildformats erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit von Klicks in der Google Bildersuche, wobei diese Empfehlung nicht statisch ist. Google entwickelt sich schließlich auch weiter.


Mehrfachverwendung

WICHTIGKEIT: NIEDRIG

Mehrfachverwendung eines Bildes - IconWird ein Bild auf einer Website mehrfach verwendet, scheint Google das als positives Signal zu bewerten. Angenommen eine Website stellt viele Beiträge zu einem Themenkomplex bereit, dann ist es häufig unvermeidbar, dass sich Inhalte auf den Seiten überschneiden. Für Besucher ist es hilfreich, wenn diese Texte durch Bilder aufgewertet werden, so dass Bilder auf mehreren Seiten einer Website verwendet werden können. Bis ein gut optimiertes Bild in der Bildersuche eine Top-Platzierung erreicht, dauert es etwa 12 Monate. Durch Mehrfachverwendung kann ein gutes Bilder-Ranking in der Bildersuche beschleunigt werden.


Dateityp (JPG-GIF-PNG)

WICHTIGKEIT: NIEDRIG

Dateityp JPG - IconFür die Platzierung in der Google Bildersuche ist es unerheblich, welchen Dateityp ein Bild besitzt. Grundsätzlich sollten Bilder und Fotografien mit vielen Farben, starken Kontrasten und Schattierungen als JPG-Datei gespeichert werden. Der Dateityp GIF bietet sich für Animationen (z. B. Werbebanner, Teaser) an und Bilder mit Transparenzen (z. B. Logos) oder Diagrammen bzw. Texten sollten als PNG (24-bit) gespeichert werden. Ich konvertiere meine Bilder mit Adobe Lightroom. Sollte Dir das Kleingeld dafür fehlen, kannst Du den Dateityp für bestehende Bilder auch mit diesem Online Tool kostenfrei konvertieren. Achte dabei auch auf die Dateigröße des Bildes.

Dateitypen im Überblick: JPG versus GIF versus PNG
Dateitypen im Überblick: JPG versus GIF versus PNG

Backlinks

WICHTIGKEIT: NIEDRIG

Backlinks IconDie Anzahl und Qualität von Backlinks hat einen spürbaren Einfluss auf das Ranking eines Bildes in der Bildersuche. Natürlich sollten Links organisch entstehen und von themenrelevanten Quellen stammen. Ich bleibe bei meinem Beispiel: Wenn das Bild „katze-mit-wollknaeuel.jpg“ beispielsweise von einem Tierheim verlinkt wird, aus dem die Katze stammt, wäre das ein positives Signal. Je mehr gute Backlinks, desto schneller und besser wird das Bild ranken. Die Verlinkung von Bildern zählt zu den wenigen SEO Signalen von Bildern, die man nur schwer beeinflussen kann.


EXIF-Daten

WICHTIGKEIT: NIEDRIG

EXIF-File IconModerne Digitalkameras speichern für jedes Foto EXIF-Daten ab. EXIF steht für Exchangeable Image File und umfasst Daten, die Informationen zur Fotokamera und zum Foto liefern: Hersteller und Kameratyp, Fotoprogramm, Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert, Brennweite, Auflösung, Bildkompression, Dateityp, Weißabgleich, Blitz-Modus und vieles mehr. Mit dem kostenfreien Tool EXIF Viewer (Windows) kannst Du die EXIF-Daten Deiner Fotos betrachten. Auf dem Mac kannst Du sie im Finder betrachten, wenn du ein Foto anklickst und „cmd“ + „i“ drückst. Google kann EXIF-Daten auslesen. Für Rankings in der Bildersuche scheinen diese aktuell nicht wichtig zu sein.

Teil 2: Google Image Publishing Guidelines

Anfang Mai 2018 hat Google seine Image Publishing Guidelines aktualisiert. Wenn die Google Bildersuche eine wichtige Traffic-Quelle für Dich ist, empfehle ich Dir diese Literatur zu lesen.

Verbessere die Nutzererfahrung

Konzentriere Dich auf den Nutzer, indem Du ihm eine großartige Nutzererfahrung bietest. Erstelle Seiten hauptsächlich für Nutzer und nicht für Suchmaschinen.

  • Stelle einen guten Kontext her: Gewährleiste, dass Deine Bilder für das Thema der Seite relevant sind.
  • Platzierung optimieren: Platziere Bilder möglichst in der Nähe von relevantem Text. Wenn möglich, platziere das wichtigste Bild weit oben auf der Seite.
  • Vermeide es, wichtigen Text in Bilder zu schreiben: Vermeide die Einbettung von Text in Bildern, insbesondere wichtige Textelemente, wie Seitenüberschriften und Menüelemente, da nicht alle Benutzer darauf zugreifen können und Übersetzungstools bei Bildern nicht funktionieren. Um maximale Nutzbarkeit auf die Inhalte zu gewährleisten, stelle Text in HTML-Form bereit und gebe informative Alt-Texte für Bilder an.
  • Erstelle informative und qualitativ hochwertige Seiten: Gute Inhalte sind genauso wichtig, wie Bilder für die Google Bildersuche (Google Images). Der Seiteninhalt kann verwendet werden, um ein Text-Snippet für das Bild zu generieren. Google berücksichtigt die Qualität des Seiteninhalts beim Ranking von Bildern.
  • Erstelle Seiten, die Geräte-übergreifend nutzbar sind: Nutzer verwenden die Google Bildersuche immer häufiger mit Mobilgeräten als mit Desktop-Systemen. Deshalb ist es wichtig, dass Du Deine Website für alle Gerätetypen und -größen optimierst. Verwende das Test-Tool für Mobilgeräte, um zu analysieren, wie gut Deine Seiten für Mobilgeräte optimiert sind und erfahre so, was behoben werden muss.
  • Erstelle eine gute URL-Struktur für Deine Bilder: Google verwendet sowohl den URL-Pfad als auch den Dateinamen, um die Bilder zu verstehen. Erwäge also, Bildinhalte so zu organisieren, dass URLs logisch aufgebaut sind.

Überprüfe und optimiere den Seitentitel und die Seitenbeschreibung

Die Google Bildersuche generiert automatisch einen Titel und ein Snippet, um jedes Ergebnis und seine Beziehung zur Nutzeranfrage bestmöglich zu erläutern. So können Nutzer entscheiden, ob sie auf ein Ergebnis klicken oder nicht. Dabei verwendet Google eine Reihe von verschiedenen Quellen für diese Informationen, einschließlich beschreibender Informationen im Titel und den Meta-Tags für jede Seite. Du solltest also auf jeder Seite Deiner Website darauf achten, einen hilfreichen Seitentitel und eine hilfreiche Seitenbeschreibung bereit zu stellen.

Stelle strukturierte Daten bereit

Wenn Du strukturierte Daten hinzufügst, kann Google Deine Bilder als aussagekräftige Ergebnisse in der Bildersuche anzeigen, einschließlich eines auffälligen Logos, das Nutzern relevante Informationen zu Deiner Seite liefert und zielgerichtetere Zugriffe auf Deine Website ermöglicht. Google Images unterstützt strukturierte Daten für die Typen: Product, Video, Recipe.

Befolge die allgemeinen Richtlinien für strukturierte Daten sowie die Richtlinien für den strukturierten Datentyp. Andernfalls sind Deine strukturierten Daten möglicherweise nicht für eine aussagekräftige Ergebnisanzeige in der Google Bildersuche geeignet. In jedem dieser strukturierten Datentypen ist das Bildattribut ein erforderliches Feld, um in der Google Bildersuche für Badge- und Rich-Ergebnisse geeignet zu sein.

Optimiere den PageSpeed der Seite

Bilder haben meist den größten Einfluss auf die Ladezeit einer Seite, wodurch Seiten langsamer geladen werden. Stelle sicher, dass Du die neuesten Bildoptimierungs- und Responsive-Bildtechniken nutzt, um eine hohe Qualität und großartige Nutzererfahrung zu bieten. Literaturtipp: PageSpeed Optimierung für rasend schnelle Ladezeiten.

Analysiere die Ladezeit Deiner Website auch mit PageSpeed Insights und besuche die Google Web Fundamentals-Seite, um Dich über Best Practices und Techniken zur Verbesserung der Website-Leistung zu informieren.

Stelle Fotos in hoher Qualität bereit

Hochwertige Fotos sprechen die Nutzer mehr an, als unscharfe und undeutliche Bilder. Außerdem sind scharfe (HD) Bilder für die Nutzer in der Ergebnis-Miniaturansicht der Google Bildersuche ansprechender und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer diese Bilder in der Bildersuche aufrufen.

Füge beschreibende Titel, Beschriftungen, Dateinamen und Text für Bilder hinzu

Google extrahiert Informationen zum Bildgegenstand aus dem Inhalt der Seite, einschließlich Bildunterschriften und Bildtitel. Stelle möglichst sicher, dass die Bilder in der Nähe von relevantem Text und auf für den Bildinhalt relevanten Seiten platziert werden. Ebenso kann der Dateiname Google Hinweise auf den Inhalt des Bildes geben. Zum Beispiel ist „meine-neue-schwarze-katze.jpg“ besser geeignet, als „IMG000123.JPG“.

Verwende informative Alt-Texte

Alt-Texte (Text, der ein Bild beschreibt) verbessern die Zugänglichkeit für Besucher, die Bilder auf Seiten nicht sehen können, einschließlich Besucher, die Screen Reader verwenden oder Verbindungen mit geringer Bandbreite haben. Google verwendet Alt-Texte zusammen mit Computer Vision Algorithmen, um den Inhalt der Seite und den Gegenstand des Bildes zu verstehen.

Konzentriere Dich bei der Auswahl von Alternativtexten auf das Erstellen informativer Inhalte, die Keywords in geeigneter Weise verwenden und im Kontext des Seiteninhalts stehen. Vermeide das Füllen von alt-Attributen mit Keywords (Keyword-Stuffing), da dies zu einer negativen Nutzererfahrung führt und dazu führen kann, dass Deine Website als Spam bewertet wird. Google empfiehlt, die Inhalte zu testen, indem Du sie auf Barrierefreiheit prüfst (Chrome Extension) und einen Netzwerkverbindungsemulator verwendest.

Erstelle eine Bilder-Sitemap

Bilder sind eine wichtige Informationsquelle für den Inhalt Deiner Website. Du kannst Google zusätzliche Details zu Deinen Bildern bieten und die URL von Bildern bereitstellen, die andernfalls möglicherweise nicht ermittelt werden können, indem Du Informationen zu einer Bilder-Sitemap hinzufügst.

Im Gegensatz zu regulären Sitemaps, dürfen Bilder-Sitemaps URLs von anderen Domains enthalten. Dadurch kannst Du CDNs (Content Delivery Networks) zum Hosten von Bildern verwenden. Google empfiehlt, die Domain vom CDN als Property in der Search Console anzulegen, damit Google Dich eventuell über gefundene Crawling-Fehler informieren kann.

Optimiere für SafeSearch

Nicht-jugendfreie Bilder an einem gemeinsamen URL-Speicherort gruppieren

Wenn Deine Website nicht-jugendfreie Bilder enthält, empfiehlt Google dringend, diese Bilder getrennt von anderen Bildern auf Deiner Website zu gruppieren, zum Beispiel: http // www.example.com / adult / image.jpg.

Füge Metadaten zu nicht-jugendfreien Seiten (Adult-Seiten) hinzu

Googles Algorithmen verwenden eine Vielzahl von Signalen, um zu entscheiden, ob ein Bild oder eine ganze Seite aus den Ergebnissen gefiltert werden soll, wenn der SafeSearch-Filter des Google Nutzers aktiviert wird. Im Fall von Bildern werden einige dieser Signale mit maschinellem Lernen erzeugt, aber die SafeSearch-Algorithmen betrachten auch einfachere Dinge, zum Beispiel wo das Bild zuvor verwendet wurde und in welchem ​​Kontext das Bild verwendet wurde.

Eines der stärksten Signale sind selbst gewählte Adult-Seiten. Wenn Du nicht-jugenfreie Inhalte veröffentlichst, empfiehlt Google, eines der folgenden Meta-Tags auf diesen Seiten hinzuzufügen:

Viele Nutzer ziehen es vor, in ihren Suchergebnissen keine Inhalte die nur für Erwachsene geeignet sind, anzeigen zu lassen – besonders, wenn Kinder dasselbe Gerät verwenden. Wenn Du eines dieser Meta-Tags bereit stellst, kannst Du dadurch eine bessere Nutzererfahrung erzielen, da die Nutzer keine Ergebnisse sehen, die sie nicht sehen möchten. Wie bei allen Algorithmen kann es vorkommen, dass SafeSearch Inhalte falsch filtert. Wenn Du der Meinung bist, dass Deine Bilder oder Seiten fälschlicherweise von SafeSearch gefiltert wurden, kannst Du das Google über das Safe Search-Formular mitteilen.

Literatur-Empfehlungen

  28. August 2018   Jens Fröhlich   Gepostet in: Suchmaschinen   Schlagwörter: , ,  

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