SEO Blogparade: Was hat sich für dich geändert?

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Am 20. Februar hat Julian Sziki im Seokratie Blog zur SEO Blogparade aufgerufen und ich komme diesem Aufruf gern nach. Ziel einer Blogparade ist es, andere Blogger zu animieren, auch daran teilzunehmen. Die Blogparade dient dem Informationsaustausch zu einem spezifischen Thema und soll innerhalb der Blogosphäre einen möglichst lauten Hall hinterlassen.

Wie bist Du zu SEO gekommen?

Das ist schon eine Weile her. Ich war 2007 als Key Account Manager (zertifizierter Spezialist für Google AdWords) tätig. In dieser Zeit habe ich auch Landingpages und kleine Websites (statisches HTML) für Kunden entwickelt. Dadurch interessierte ich mich immer mehr für die Techniken, durch die man in den organischen Suchmaschinen-Ergebnissen besser ranken und mehr organische Besucher generieren kann. Dadurch entwickelte ich mich schnell weg von SEA und hin zu SEO.

Welches war Dein erstes Webprojekt?

Wie gesagt, das waren mehrere kleine statische HTML Websites, die ich für Kunden entwickelte. Anfangs waren es Microsites, also zielgerichtete Landingpages für die SEA Maßnahmen, welche im Laufe immer weiter ausgebaut wurden.

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?

Ganz klar: Analytisch zu denken. Im SEO muss man sich mit vielen unterschiedlichen und sich teils verändernden Variablen (Marktsituation, Marktentwicklung, strategische Kundenziele, usw.) immer wieder beschäftigen, den Wettbewerb beobachten, deren Strategie analysieren, gutes adaptieren, planen, umsetzen, controllen, anpassen und manchmal sogar verwerfen.

Analytisches Denkvermögen und die Freude daran, immer wieder Neues zu entdecken und sich damit auch intensiv beschäftigen zu wollen, sind meines Erachtens die Grundvoraussetzungen eines guten Suchmaschinenoptimierers. Diese Attribute sind im Zuge der Entwicklung von Google immer essentieller geworden. Ich bin überzeugt, dass diese Eigenschaften grundlegend für meine Entwicklung als SEO in Dresden sind.

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?

Ich berate und unerstütze Unternehmen dabei, ihre Bekanntheit und Umsätze im Internet nachhaltig zu steigern, indem sie attraktive Platzierungen in den Suchergebnissen belegen und diese behaupten können.

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?

In meiner täglichen Arbeit nutze ich die Google Webmaster-Tools, Google Analytics, die SISTRIX Toolbox und die Link Research Tools.

Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?

Puh, das kann ich nicht pauschalisieren. Ich versuche meine Arbeitswoche weitestgehend zu terminieren aber halte mir immer Zeitfenster für Anfragen on demand meiner Mandanten frei. 9to5 gibt es bei mir nicht, eher 24/7 – das ist in unserer Branche auch normal. SEO ist allgegenwärtig und die Herausforderung für mich besteht oft darin, mir Offline Ruhephasen zu gewähren. Aber so ist das nunmal und ich mache es gern.

Was gefällt Dir an SEO am meisten?

Am meisten gefällt mir die Flexibilität von SEO. Es gibt nicht den einen Weg, um an das Ziel zu kommen. Wie sagt man so schön: Viele Wege führen nach Rom. Das erlebe ich immer wieder, wenn ich mich mit Kollegen unterhalte oder auf Konferenzen. Es ist spannend und man kann jederzeit seinen Horizont erweitern.

Was magst Du nicht an SEO?

Das ist einfach zu beantworten: Die schwarzen Schafe. Sich als “SEO” zu bezeichnen, das ist eine Leichtigkeit. Leider machen das zahlreiche Unternehmer (Agenturen/Freelancer), die sich nicht wirklich mit SEO beschäftigen, kaum Expertise/Erfahrung besitzen und mit dem Business ihrer Mandanten sprichwörtlich jonglieren. Diese Dienstleister bringen unsere Branche in Verruf und das ärgert mich hin und wieder sehr. Wir brauchen mehr Gremien, Zertifikate, die bezahlbar und auch für Start Ups in der Szene etablierbar sind.

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

In 2019 werden SEOs eng mit anderen Experten (Designer, Affiliates, SEA Experten, Usability Experten, Entwickler) zusammen arbeiten und geniale Online Ressourcen erzeugen. Einerseits ist das ein Wunsch und andererseits glaube ich, dass dies zukünftig erforderlich sein wird, wenn man nachhaltige und erfolgsversprechende Konzepte entwickeln will. Ich freue mich drauf!

Teilnehmer der SEO Blogparade

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