nofollow Link

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  16. Februar 2024

Der nofollow Link-Attributwert dient zur Auszeichnung von Links, für die der Inhaltsersteller keine Verantwortung übernehmen möchte. Anfangs diente rel nofollow zur Kennzeichnung von Kommentarlinks. Später wurde es Pflicht für die Kennzeichnung von Werbung und gesponserte (bezahlte) Links. Am 10.09.2019 hat Google zwei neue Link-Attribute vorgestellt.

Entwicklung der rel-Attribute

Am 10.09.2019 wurde im Google Search Central Blog die Weiterentwicklung von nofollow bekannt gegeben. Ergänzend zu nofollow führte Google zwei neue Link-Attribute ein:

  1. rel=”sponsored” zur Kennzeichnung von Links die auf Werbung, Sponsoring und anderen Vergütungsvereinbarungen basieren:
  2. rel=”ugc” zur Kennzeichnung von Links in nutzergenerierten Inhalten (user generated content), wie Kommentare und Forenbeiträge:

Weiterhin kann das nofollow Link-Attribut verwendet werden:

  • rel=”nofollow” zur Kennzeichnung von Links zu Seiten, für die man keine Verantwortung übernehmen möchte (z. B. bei kritischer Berichterstattung über ein Unternehmen):

Das rel=”” Link-Attribut wird im a href-Tag von Hand ergänzt. Dafür muss die Seite im Backend in der HTML-Ansicht/Textansicht dargestellt werden.

rel=”nofollow” ist keine Anweisung mehr. Seit dem 10.09.2019 werden alle drei Link-Attribute (rel=”sponsored”, rel=”ugc”, rel=”nofollow”) als Hinweise für die Google Rankingkriterien behandelt. Seit dem 01.03.2020 folgt der Googlebot diesen Links und verarbeitet die Zielseite. Google verspricht sich davon, besser und schneller unnatürliche Linkmuster zu enttarnen.

Welche Auswirkungen hat das nofollow-Attribut auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Grundsätzlich ist die Verwendung von nofollow hilfreich, um die Qualität und Relevanz zu wahren, indem man verhindert, dass Suchmaschinen unerwünschten Content oder “Link-Spam” mit der eigenen Seite in Verbindung bringen. Effektives Setzen von nofollow-Links kann somit die Integrität der Website schützen und ein klares Signal an Suchmaschinen senden, dass der Inhaltsersteller Wert auf hochwertigen Content legt. Jedoch ist es nicht zielführend, jeden externen Link mit rel=”nofollow” (oder anderer Attribut-Werte) zu kennzeichnen. Attribut-Werte müssen entsprechend ihres Zwecks angemessen verwendet werden.

In der SEO-Branche ist das nofollow Link-Attribut ein zweischneidiges Schwert. Während ein Teil glaubt, dass ein hoher Anteil von nofollow-Backlinks ein negatives externes Linksignal ist, bewertet der andere Teil das Verhältnis von dofollow-nofollow-Backlinks als irrelevant für Google. John Müller von Google hat sich zu dem Thema kurz und knapp auf Reddit geäußert und mitgeteilt, es gibt kein ideales Verhältnis zwischen dofollow- und nofollow-Links: “There is no ideal ratio.” (Quelle)

Das dofollow-nofollow Linkverhältnis kann man am Besten mit Ahrefs messen. Das SEO-Tool besitzt m. E. die aktuellste Linkdatenbank.

Beispiel: Backlink-Profil der eingehenden dofollow-nofollow Links von www.mediamarkt.de

Können mehrere rel-Attribut-Werte gleichzeitig verwendet werden?

Ja, es ist möglich mehrere Attributwerte gleichzeitig anzugeben. Zum Beispiel weist rel=”ugc sponsored” auf einen nutzergenerierten (ugc) Link hin, der gesponsert wird:

Wie sollen gesponserte Links gekennzeichnet werden?

Links, die etwa durch Werbung finanziert bzw. gesponsert werden, empfiehlt Google mit dem sponsored Link-Attribut auszuzeichnen:

Müssen Werbelinks und gesponserte Links gekennzeichnet werden?

Ja, die Auszeichnung mit rel=”sponsored” ist für externe Links erforderlich, für die der Inhaltsersteller einen Gegenwert (Backlink, Bezahlung) erhält.

Sollte man nofollow für interne Links verwenden?

Die Verwendung von nofollow für interne Links ist nicht empfohlen, da es die Fähigkeit von Google beeinträchtigen kann, die Website effektiv zu crawlen und zu indexieren. Interne Links helfen dabei, eine klare Struktur der Website zu schaffen und die Linkkraft (Linkjuice) innerhalb der Domain zu verteilen. Wenn man nofollow und die anderen rel-Link-Attribute auf interne Links setzt, signalisiert man Google, dass diesen Links nicht gefolgt werden sollen. Das macht die interne Verlinkung weniger wirksam und kann die Suchmaschinenoptimierung (SEO) beeinträchtigen. In den meisten Fällen ist es besser, interne Links ohne das nofollow-Attribut zu setzen, damit Google die Website-Struktur verstehen und alle Seiten angemessen bewerten kann.

Google rät selbst davon ab, interne Links mit dem nofollow Link-Attribut zu kennzeichnen. Damit Googlebot das interne Linkprofil der Website möglichst authentisch interpretieren kann, wird rel=nofollow für interne Links nicht empfohlen.

Should I use the nofollow attribute on internal links?
Should internal links use rel=nofollow?

Was ist der Unterschied zwischen einem dofollow-Link und einem nofollow-Link?

Ein dofollow-Link ist ein Standard-Hyperlink, der Suchmaschinen signalisiert, dass sie dem Link folgen und die Verbindung zwischen zwei Seiten in ihr Ranking einbeziehen sollen. Dies kann die Autorität einer Webseite stärken, wenn sie Links von vertrauenswürdigen Seiten erhält.

Ein nofollow-Link hingegen weist Suchmaschinen an, den Link nicht für das Ranking der Webseite zu berücksichtigen. Dies wird oft verwendet, um zu verhindern, dass die Suchmaschinenoptimierung durch Spam-Links oder unverifizierte Inhalte beeinflusst wird. nofollow-Links übertragen keinen Pagerank und haben daher keinen direkten Einfluss auf das Suchmaschinenranking der verlinkten Seite. Sie können aber immer noch nützlich für den Nutzer-Traffic und die Markenbildung sein.

Wie kann man prüfen, ob ein Link dofollow oder nofollow ist?

Die einfachste Methode ist die Installation eines Browser-Plugins. Für den Chrome-Browser empfiehlt sich die Erweiterung NoFollow. Die aktive Erweiterung stellt alle nofollow-Links auf der Frontpage an. Man kann den Style im Options-Menü der Erweiterung bearbeiten. Es gibt weitere Erweiterungen im Chrome Web Store.

Möchte oder kann man keine Browser-Erweiterung installieren, kann die Überprüfung so erfolgen:

  1. Rechtsklick auf die Webseite mit dem Link und wähle “Seitenquelltext anzeigen” oder eine ähnliche Option, je nach Browser.
  2. Nutze die Suchfunktion (Strg + F bei den meisten Browsern) und gebe den Linktext oder die URL ein, um schneller zum Link im HTML-Code zu gelangen.
  3. Sieh dir das Link-Tag an. Für einen nofollow-Link findest du ein rel=”nofollow-Attribut innerhalb des Tags. Ist das Attribut nicht vorhanden, handelt es sich in der Regel um einen dofollow-Link.

Was ist der Unterschied zwischen dem noindex und nofollow Meta Tag?

Der Noindex-Tag weist Suchmaschinen an, eine Seite nicht in ihren Index aufzunehmen. Das bedeutet, dass die Seite nicht in den Suchergebnissen erscheinen wird. Im Gegensatz dazu sagt der Nofollow-Tag den Suchmaschinen, dass sie den Links auf einer Seite nicht folgen sollen. Das beeinflusst die Linkbewertung, da die verlinkten Seiten keine Pagerank oder Autorität von der nofollow-markierten Seite erhalten. Beide Tags helfen dem Webseite-Betreiber, die Sichtbarkeit und die Verbindung ihrer Seiten im Web feiner zu steuern.

Das Meta Robots Tag mit dem Attributen noindex und nofollow haben allerdings nichts mit dem nofollow Link-Attribut zu tun. Das Meta Robots Tag wird im HTML-Head von einer Seite deklariert.

Sollte man Affiliate-Links mit nofollow auszeichnen?

Alle Affiliate-Links sollten mit rel=”sponsored” ausgezeichnet werden. Das Attribut wurde speziell für bezahlte und gesponserte Links von Google eingeführt.

Es ist auch eine gute Praxis, Affiliate-Links auf der Frontpage für Nutzer zu kennzeichnen, um die Vertrauenswürdigkeit und Nutzerfreundlichkeit zu wahren, wie mit dem Zusatz “Anzeige” oder “Werbelink”.

Literatur


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